Josef Cap nahm sich kein in Kärnten Blatt vor den Mund

Vor vollem Haus präsentierte Josef Cap in der SPÖ-Landesorganisation bei unterhaltsamer und humorvoller Weise sein Buch „Kein Blatt vor dem Mund“
Am Donnerstag luden das Renner-Institutes Kärnten und der BSA Kärnten in die SPÖ-Landesorganisation Kärnten zur Buchpräsentation mit Josef Cap, der sein Buch „Kein Blatt vor den Mund“ vorstellte. 
Der Leiter des Kärntner Renner-Instituts, Harry Koller und der Vorsitzende des BSA Kärnten, Martin Krainz, konnten im vollbesetzten Hause unter den über 100 Gästen auch Landtagspräsident Reinhart Rohr, Nationalrat Philip Kucher, die Kärntner Landesfrauenvorsitzende Landtagsabgeordnete Ana Blatnik sowie VertreterInnen der Medien und den ehemaligen Chefredakteur der Kleinen Zeitung Heinz Stritzl begrüßen. 
In unterhaltsamer, humorvoller und eloquenter Weise schilderte Cap gleichsam als Zeitzeuge die letzten Jahrzehnte der österreichischen Innenpolitik und erlaubte den Gästen auch so manchen humorvollen Blick hinter die Kulissen der politischen und parlamentarischen Arbeit zu werfen und auch der Humor und das Lachen nicht zu kurz kommt, was Cap mit so manchen heiteren Anekdoten belegen konnte. Mit gewohnter Eloquenz und zum Vergnügen der Gäste wurde Cap seinem Ruf als bester Redner im Parlament mehr als gerecht und hinterließ bei den Zuhörern den Eindruck, dass er wohl auch zu den besten und kurzweiligsten Erzählern außerhalb des Parlaments zählt. 
Im Gespräch mit SPÖ-Vorsitzenden Landeshauptmann Peter Kaiser und in der anschließenden Diskussionsrunde nahm sich Josef Cap auch kein Blatt vor den Mund, wenn es um Fragen zu Themen wie Brexit, Rechtspopulismus oder zur Zukunft der EU und der Sozialdemokratie ging. 
Zur Person: 
Von 1983 bis 2017 war Josef Cap im Hohen Haus tätig, davon 12 Jahre als Klubobmann. Er hat als Bundesgeschäftsführer der SPÖ Höhen und Tiefen seiner Partei erlebt und leitete viele Jahre die Zukunftswerkstatt, die Ideenschmiede der SPÖ. „Der beste Redner im Parlament“, wie er auch genannt wird, erzählt Österreichs Politikgeschichte aus seiner Perspektive, brillant, präzise und persönlich. Er gibt eine Antwort auf die Frage, warum sich die Sozialdemokratie – nicht nur in Österreich – in einer Krise befindet. Und wie sie sich daraus retten kann
 
Zum Buch: Josef Cap lässt in seinem Buch die letzten Jahrzehnte österreichische Zeitgeschichte Revue passieren. Schon als Jugendlicher in der Sozialistischen Jugend engagiert, setzt er 1982 mit seinen „Drei Fragen an Theodor Kery“ einen Paukenschlag. Bei der darauffolgenden Nationalratswahl wird er mit breiter Unterstützung von Kreisen inner- und außerhalb der SPÖ zum ersten direkt gewählten Abgeordneten im Nationalrat. Bis 2017, also 34 Jahre, war er im Hohen Haus tätig, davon 12 Jahre als Klubobmann. Er hat als Bundesgeschäftsführer der SPÖ viele Höhen und Tiefen seiner Partei erlebt, leitete viele Jahre die Zukunftswerkstatt, die Ideenschmiede der SPÖ, hat mit sieben Vorsitzenden (Bruno Kreisky, Fred Sinowatz, Franz Vranitzky, Viktor Klima, Alfred Gusenbauer, Werner Faymann, Christian Kern) gearbeitet, alle Wahlen der letzten 40 Jahre miterlebt und an ihnen mitgewirkt, war Parlaments Akteur in allen Regierungskonstellationen der letzten Jahrzehnte.